Fortbildung zum Systemaufsteller – 3. Jahrgang ab Herbst 2026
Im Herbst 2026 startet am Ruland-Institut erstmals der dritte Jahrgang der Fortbildung zum Systemaufsteller.
Die Fortbildung vermittelt umfassende theoretische und praktische Kenntnisse, um mit systemischer Aufstellungsarbeit sowohl im Einzelsetting als auch in Gruppen sicher und professionell arbeiten zu können.
Die Aufstellungsarbeit ist ein Verfahren aus der systemischen Therapie. Sie nutzt die sogenannte Stellvertreterwahrnehmung, um Beziehungsdynamiken und tiefenpsychische Prozesse sichtbar zu machen, die der rein sprachlichen Ebene häufig nicht zugänglich sind. Auf diese Weise können unbewusste Verstrickungen, transgenerationale Muster und blockierende Dynamiken greifbar und veränderbar werden.
Die Fortbildung umfasst 18 Module über einen Zeitraum von zwei Jahren. Vermittelt werden:
- Theoretische Grundlagen systemischer Konzepte- Methodik und Struktur von Einzel- und Gruppenaufstellungen- Selbsterfahrung- Supervision- Prozessführung und Interventionstechniken- Ethik und professionelle Haltung
Ziel ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu zu befähigen, Aufstellungen eigenständig, verantwortungsvoll und fachlich fundiert durchzuführen.
Nach erfolgreichem Abschluss der 18 Module sowie der Teilnahme an zwei dreitägigen Aufstellungsseminaren im Ruland-Institut wird das Zertifikat des Ruland-Instituts im Systemaufstellen verliehen.
Ebenso ist die Fortbildung bei der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellung als Weiterbildung zertifiziert. Dadurch besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit, den Titel „Systemaufsteller nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellung (DGFS)“ zu erlangen. Voraussetzung hierfür ist neben der Teilnahme an der Fortbildung am Ruland-Institut die Absolvierung zusätzlicher Hospitationen bei anerkannten Weiterbildnerinnen und Weiterbildnern der DGFS gemäß deren Richtlinien.
Kosten
Die Kosten der Fortbildung belaufen sich auf 4.900 Euro.
Zusätzlich müssen zwei Hospitationen im Ruland-Institut separat hinzugebucht werden. Die Gebühr beträgt jeweils 150 Euro pro Hospitation.
Etwaige Kosten für Hospitationen bei anderen anerkannten Weiterbildenden in Systemaufstellung sind von den Teilnehmenden eigenständig zu tragen.
Termine bei Sekretariat anfragen.